Ein futuristischer Bahnhof in ehemaliger Montanmetropole.
Ein Wochenende in Lüttich. Pommes, Kirschbier und Calatrava
Der Zubringer scheint direkt in die Maas zu führen. Schwenkt dann doch zur Seite und gemächlich gleitet der Verkehr in die Stadt. Von einer Brücke der Blick auf den Fluss, zu beiden Seiten geschlossene Häuserzeilen dicht am Ufer. Zusammen mit dem ebenfalls dicht umbauten Kanal fast ein futuristisches Ensemble.
Und dann nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt der Bahnhof von Calatrava: als hätte jemand sein riesengroßes weites Zelt inmitten der Häuser aufgebaut.
Leider schließt das Pommes-Restaurant direkt am Fluss um 15:00. Ein Schauer treibt uns in eine Kneipe. Der Wirt erbarmt sich mit ein paar Erdnüssen zum Bier. Aber am großen Marktplatz gibt es dann die guten Belgischen Pommes Frites zum Croque und belgisches Bier.
Am Abend eine wunderschöne Milonga im Lamilune. Natürlich wird es sehr spät und das Frühstück zum Brunch.
Unerwartet öffnet sich hinter einer Straßenbiegung ein Platz mit stimmigen Proportionen. Eine Halbkugel in einem Brunnen wird mit Wasser gefüllt, bis es durch viele Löcher wieder abfließt.
An der Maas entlang, ein letzter Blick auf die Häuser aus den 50er oder 60er Jahren. Verblichener Charme ehemaligen Montanreichtums.
